v kreamino: Oktober 2015

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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Softshell-jErika zum RUMS #44/15

Mit meiner jErika Sweatjacke mit Knopfleiste hab ich mich in die Abschlussphase meiner Masterthesis verabschiedet. Heute - 4 Wochen später - habe ich sie erfolgreich abgegeben, ein erstes Feedback vom Professor erhalten, einen Termin für das Kolloquium gemacht, eine dicke Erkältung durchgestanden und erstmal abgeschaltet.
Meine neue Overlock und meine Coverlock (ja.... hier ist eine Cover eingezogen) mit ganz vielen Nähprojekten eingeweiht und einiges zugeschnitten und geplant.
Und ganz wichtig: Die liebste Kirsten von Alles Kirsche persönlich getroffen! Sie hat mir, lieb wie sie ist, eine paar Kleinigkeiten von Stoff&Stil zu unserem Treffen mitgebracht. Beim Klönen, Kaffeetrinken, Nutellataschen essen und Nähen, habe ich direkt mit meinem nächsten größeren Projekt begonnen und direkt die Kleinigkeiten verarbeitet, in eine jErika aus marineblauem Softshell.
Nach längerer Suche bin ich über diesen klasse Softshell gestolpert und ich hatte meine jErika direkt vor Augen :-)
Meine Instagram-Follower durften schon ein paar kleine Ausschnitte sehen und ich bin gespannt, ob sie euch in ihrer Gesamtheit gefällt...
 
 
 


... und nun zu den Details :-)


Mit Engelsgeduld habe ich jede Naht mit dem breiten Zick-Zack meine Nähmaschine abgesteppt  - aber es hat sich gelohnt - ich bin schwer begeistert von dem Look.
Gefüttert ist die Kapuze mit einem Jersey, den ich vermutlich nicht gekauft hätte, wenn meine Einkaufsberatung nicht gesagt hätte: Das bist du! Du musst genau diesen Ankerjersey kombinieren! Gesagt getan.... Damit die Kordel eine guten Führung hat, habe ich die Kapuze mit Beleg verarbeitet und das Jerseyfutter entsprechend kleiner zugeschnitten.


Und die Jacke wäre nicht meine, wenn sie nicht noch weitere Details beinhalten würde...
...wie mit demselben Jersey gefütterte Taschen....
... einen mit Ankerschrägband versäuberten Reißverschluss ( den man leider auf keinem Bild vernünftig erkennt... man kann es oben erahnen )

 
... Kinnschutz
 

... dicke Kordeln...


... und mein persönliches Highlight: Die Reflektorpaspel an der Kapuze und an der Schulterpasse :-)



Damit melde ich mich wieder zurück und steige direkt mit RUMS wieder ein.

Was meint ihr? Gefällt sie euch?


Habt einen schönen Donnerstag!

Liebste Grüße
Dominique


Montag, 12. Oktober 2015

#12von12 im Oktober 2015

 Montag der 12. Oktober 2015
(verlinkt bei dem Geburtstagskind Caro: Happy birthday an dieser Stelle!)

 1 von 12: Milchkaffee zum Wachwerden bei der Arbeit...

 2von12: Schwalben-Alice-Sweater der Kollegin bewundern... 

3von12: Feierabend um 12 (keine Sorge, dass war nur heute so...) Thesis in den Druck geben :-)

4von12: buntes Papier bewundern im Copyshop... 

 5von12: Krankenbesuch in Husum...

 6von12: Nachmittagskaffee...

 7von12: Herbstspaziergang durch Husum...

 8von12: Herbstspaziergang durch Husum...

 9von12: Postkartenliebe... 

 10von12: Spieleparadies besucht...

 11von12: Wieder zuhause tolle Post aus dem Postkasten gefischt...

12von12: Hamburger aus Resten zum Abendessen...

Habt eine schöne Woche!
Liebste Grüße
Dominique

Dienstag, 6. Oktober 2015

Magnettafel DIY

Ihr fragt euch sicherlich gerade: Warum postet sie? Sie wollte doch ihre Thesis zu Ende schreiben und erst in anderthalb Wochen wieder auftauchen???

Überraschung! ;-)
(nein - ganz fertig werde ich beim Erscheinen dieses Posts noch nicht sein..., aber wozu gibt es diese tolle Planfunktion??? Dann kann man so was ja vorbereiten um sich geschickt von der Arbeit an der Thesis abzulenken und man muss am Erscheinungstag nur die Verlinkung setzen ;-) )

Heute will ich euch ein relativ schnell gemachtes DIY zeigen, welches ich vor einigen Wochen an einem nicht gerade schönen Sommerwochenende erstellt habe...

Man nehme einen Bilderrahmen vom blau-gelben-Möbelhaus (einen mit einer festen Rückwand... eine Papprückwand würde sich aufweichen...), etwas Magnetfarbe, eine Schaumstoffrolle, etwas Tafellack, ganz viel Zeitung und etwas Muße und Zeit...
Dann baue man den Bilderrahmen auseinander und lege die Plexiglasscheibe  an einen Ort, an dem du sie für andere DIY-Projekte wiederfinden könntest... Oder nur bei Seite und du baust sie nachher als Rückseite wieder mit ein... verständlich??
Die Rückwand des Rahmens legt man dann auf Zeitungspapier, Malerfolie oder ähnliches... Hauptsache eurer Tisch oder Boden ist abgedeckt...


Dann trägt man mehrere Schichten Magnetfarbe mit der Schaumstoffrolle auf. Zwischen jeder Schicht bitte trocknen lassen, sonst verteilt man die Farbe nur wieder und die Schicht wird nicht dicker. Nach jeder Schicht immer mal mit einem Magneten testen, wie gut der Magnet schon hält. Ich hab 4 Schichten gerollt, bevor ich zufrieden war mit der Haftkraft ;-) Da müsst ihr dann am besten mal selbst schauen...


Dann trägt man Schultafellack auf... in Schwarz oder Grün... (mittlerweile habe ich auch Petrol und Pink entdeckt...) Hier trägt man dann auch so 2 Schichten auf, bis man mit der Deckkraft zufrieden ist. ACHTUNG: Ein kleiner Tipp: Tragt Gummihandschuhe, am Besten zwei paar übereinander, ich hab meine Fingerchen bei der ersten Schicht etwas eingesaut und musste die Nägel dann halt mit schwarzem Nagellack überpinseln, sonst hätte ich nicht aus dem Haus gehen wollen ;-)


Nach ausreichender Trocknungszeit rahmt man die Rückwand wieder ein. Man kann die Plexiglasscheibe als neue Rückwand einbauen oder man nutzt sie für andere Projekte... (Wie ihr sehen könnt, habe ich da einige Hubbel auf der Tafel - das kam durch das zu frühe Überrollen mit den nächsten Schichten Magnetfarbe... Ungeduld lässt grüßen... die Schattierungen im schwarzen Tafellack sind Absicht, ich wollte diesen Look so)
 

Zum Schluss hängt man die Magnettafel auf oder stelle sie auf eine Bilderleiste und dekoriere sie mit allem Schönen... und bemalt sie... mit Schneiderkreide - weil man keine andere hat ;-)

Falls ihr mich sucht.. ich schreibe weiter...
Liebste Grüße
Dominique

P.S.: Verlinkt bei Creadienstag und  HoT

Donnerstag, 1. Oktober 2015

jErika mit Knopfleiste #RUMS40/15

Momentan sitze ich viel am Schreibtisch... Thesis - wie ihr ja bereits wisst...
Aber je mehr ich am Schreibtisch sitze und tippe, umso wichtiger ist der Ausgleich, damit ich nicht durchdrehe so kurz vor Schluss.
Also schreibe ich etappenweise und belohne mich nach jeder Etappe mit einer kleinen Näheinheit.
An meinem heutigen RUMS-Beitrag habe ich somit zwei Wochen gesessen... Immer wieder ein Stück zugeschnitten, häppchenweise genäht, gebügelt, anprobiert,...Und zum Schluss war sie fertig und ich musste die letzten Knöpfe im Bett annähen, bevor ich einschlafen konnte. ;-) Pünktlich zum lillestofffestival in Hannover...

Vorhang auf für meine jErika mit Knopfleiste:


Bei diesem schönen Herbstwetter habe ich mir dann eine Freundin geschnappt und sie hat mich fotografiert.


An dieser Stelle noch einmal liebsten Dank an Dich! :-*


Die Bilder schreien nach einer Wiederholung für weitere entstehende Teile nach meiner Thesisabgabe :-)
Oder was meint ihr? Gefallen euch die Bilder? Habt ihr noch Tipp für uns?




Bevor ich mich an dieser Stelle verabschiede und mich für die nächsten anderthalb Wochen verkrümele und noch einmal durchpowere, noch einmal die wichtigsten Details:
An den Vorderteilen habe ich die Nahtzugabe nach der Anprobe die Nahtzugabe wieder weggenommen und im Anschluss meine Knopfleiste aus zwei Sweatstreifen angenäht. Die Knopflöcher waren mit das schwierigste, neben den 6 Lagen Sweat, über die ich rüber musste, um das Webband über die Naht zu setzen. Aber ohne Webband hat es mir nicht gefallen. Bei den Knopflöchern hatte meine Maschine etwas zu kämpfen, weil ich diese in der Kuhle zwischen den Ovinähten meines Knopfleistenstreifen genäht habe. Das würde ich beim nächsten Mal anders lösen. Knopflöcher senkrecht setzen oder die vordere Ovinaht weglassen und den Streifen im Bruch zuschneiden. Man lernt nie aus...
Der Schnitt ist klasse und ich musste wirklich nichts ändern - #nähenfüraffenarme ist hier durch das Schnittmuster schon vorgegeben ;-) Weiter so, liebste Danie :-)

Bis ganz bald ihr Lieben,
liebste Grüße
Dominique

Schnitt: jErika von Prülla, genäht in 40, verschmälert nach der ersten Anprobe, ansonsten keine Änderungen
Stoff: schwarzer Unijersey und Sommersweat von lillestoff, schwarzer Sweat aus meinem Fundus
Knöpfe: aus einem örtlichen Stoffgeschäft und es waren die letzten ihrer Art